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Ralf Fücks


 

Ralf Fücks ist geschäftsführender Gesellschafter des Zentrums Liberale Moderne (www.libmod.de) in Berlin. Zuvor leitete er 21 Jahre lang die Heinrich-Böll-Stiftung - die politische Stiftung der Grünen -, in der er für die Inlandsarbeit der Stiftung sowie für Außen- und Sicherheitspolitik, Europa, Israel und Nordamerika verantwortlich zeichnete.

Ralf Fücks studierte Sozialwissenschaft, Ökonomie und Geschichte. Nach einer linksradikalen Phase in den 70er Jahren schloss er sich 1982 den GRÜNEN an und war von 1985 bis 1989 Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender in der Bremischen Bürgerschaft. 1989/90 wurde er als Co-Vorsitzender in den Bundesvorstand der GRÜNEN gewählt. 1991 wurde er Bremer Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz sowie stellvertretender Regierungschef in der „Ampelkoalition“ von Grünen, SPD und FDP. 1999 berief ihn die Bundesregierung in die „Unabhängige Kommission Zuwanderung“, die im Juli 2001 ihre Empfehlungen für eine moderne Einwanderungs- und Integrationspolitik präsentierte.

Ralf Fücks publiziert in deutschen und internationalen Medien zu gesellschaftspolitischen und internationalen Themen. Seine Bücher „Intelligent Wachsen. Die grüne Revolution“ (2013) und „Freiheit verteidigen. Wie wir den Kampf um die offene Gesellschaft gewinnen“ (2017, beide im Hanser-Verlag) markieren die beiden großen Fragen, die Fücks umtreiben. 2018 gab er gemeinsam mit Thomas Schmid den Sammelband „Gegenverkehr. Demokratische Öffentlichkeit neu denken“ heraus (Kloepfer & Meyer, 2018). Im September 2019 erschien der Sammelband „Soziale Marktwirtschaft ökologisch erneuern“, den Fücks gemeinsam mit Thomas Köhler im Verlag der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegeben hat.